Anna konnte die HĂ€ufigkeit von 1x pro Woche auf 1x alle paar Monate reduzieren.
Hey Anna, erzÀhl uns deine Geschichte mit heyvie!
MigrĂ€ne wurde bei mir sehr frĂŒh diagnostiziert, ich war etwa 12. Seitdem war die Krankheit fĂŒr lange Zeit Teil meines Alltags.
Wie bist du auf heyvie gekommen?
Ich kenne Marius noch aus der Schulzeit und bin mit ihm seitdem befreundet. Ich habe die Entstehung von heyvie dauerhaft verfolgt. Deshalb habe ich schon einige Versionen der App kennenlernen können und war super happy, dadurch einen neuen Ansatz kennenzulernen und endlich die Hilfe zu bekommen, die ich gebraucht hab.
Was hast du bisher gegen deine MigrÀne unternommen?
Ich habe in erster Linie versucht, Schmerzmittel zu nehmen. Ich bin damit gut zurecht gekommen und hatte irgendwann auch keine Lust mehr, etwas neues gegen die MigrĂ€ne auszuprobieren, weil das auf Dauer zusĂ€tzliche Anstrengung bedeutet hat. Ich habe die MigrĂ€ne einfach akzeptiert und als Teil meines Lebens abgestempelt. Ich habe mich dann einfach oft rausgenommen, das âLebenâ musste warten, ich brauchte oft erst mal Ruhe. Besonders am Wochenende bin ich einfach ausgefallen.
Wie hat sich MigrĂ€ne bei dir geĂ€uĂert? Wie lief eine typische Attacke ab?
Leider sagt mir mein Körper nicht frĂŒhzeitig Bescheid, wenn eine Attacke startet. Sie war dann einfach von jetzt auf gleich da. Ich habe die schlimmsten beziehungsweise hĂ€ufigsten Schmerzen immer hinter dem rechten Auge. Bei mir geht dann gar nichts mehr, meine SehfĂ€higkeit war dann sehr abrupt eingeschrĂ€nkt.
Mit welchen Begleiterscheinungen hattest du noch zu kÀmpfen?
Oh das waren einige. Ăbelkeit und damit einhergehend auch Erbrechen. Ich konnte oft nicht mal mehr einen Schluck Wasser trinken, deshalb war das mit den Schmerzmitteln auch manchmal schwierig. Lichtempfindlichkeit, so ein Flackern im Sichtfeld und GerĂ€uschempfindlichkeit hab ich auch noch. WĂ€hrend einer Attacke ist mir zusĂ€tzlich auch immer sehr warm. Was man auch noch als âBegleiterscheinungâ zĂ€hlen kann, ist, dass meine sozialen Kontakte sehr gelitten haben. Ich konnte mich nicht mal mehr auf meinen eigenen Körper verlassen, deshalb habe ich irgendwann einfach kaum mehr PlĂ€ne gemacht, bevor ich wegen einer Attacke alles absagen muss.
Wie verhÀltst du dich bei einer Attacke wÀhrend der Arbeitszeit?
Ich wĂŒrde sagen, ich habe eine wirklich arbeitgeberfreundliche MigrĂ€ne. In stressigen Phasen gewĂ€hrt mein Körper mir, das ich durchhalte. Erst in ruhigen und freien Zeiten kamen die Schmerzen. Wenn es aber zu einer Attacke gekommen ist, hatte ich immer verstĂ€ndnisvolle Arbeitgeber. Ich kann dann auch wirklich schwieriger sehen, da macht es keinen Sinn mehr, im BĂŒro zu sitzen. Ich habe aber definitiv gelernt, sehr strickt zu sein. Man braucht einfach seine Pausen.
Und Attacken unterwegs?
Ich hatte schon mal eine Attacke wĂ€hrend eines Zahnarzttermins. Sie haben dann extra fĂŒr mich dieses super grelle Licht ausgelassen, darĂŒber war ich dankbar. Denn so sensibel sind viele leider nicht. Auto oder Fahrrad fahren kann ich dann auch nicht mehr, das wĂ€re viel zu gefĂ€hrlich. Ich muss dann einfach schnellstmöglich mit der Bahn oder dem Taxi nach Hause, alles dunkel und ruhig haben und mich hinlegen.
Du nutzt also unsere App schon lÀnger?
Ich hab sogar noch kurzzeitig die webbasierte Lösung mitbekommen! Eine App ist aber so viel praktischer. Ich hatte am Anfang ein Training mit Hady und bin seitdem in der App drin. Die hat sich super entwickelt. Gerade in den letzten Monaten ist die Bedienung immer intuitiver geworden und man erhĂ€lt eine gute FĂŒhrung durch die App. Als Erinnerung an die Ăbungen nutze ich auch die Benachrichtigungen der App, so klappt es richtig gut.
Wie hast du gespĂŒrt, dass dir die App hilft?
Relativ frĂŒh habe ich gemerkt, dass die App bei mir eine wirklich schnelle Wirkung erzielt, ein paar Wochen hat es vielleicht gebraucht und meine Attacken sind wesentlich weniger und auch viel schwĂ€cher geworden. Ich hatte in schlechten Phasen ein mal in der Woche eine Attacke, jetzt hatte ich in einem Jahr maximal 3 schwĂ€chere Attacken. Es hat sich so viel getan! Ich nehme mir aber auch bewusst 3 Mal am Tag die Zeit fĂŒr die Ăbungen.
Hast du LieblingsĂŒbungen?
Ja, es gibt Ăbungen, die sind sowas wie ein âheiliger Gralâ fĂŒr mich. Da habe ich wĂ€hrend des Assessments den Effekt schon gemerkt. Das sind besonders die Augenpause und die tiefe Bauchatmung. Eigentlich so simpel!
Hast du noch andere Effekte bemerkt, auĂer das deine MigrĂ€nebeschwerden besser geworden sind?
Ich fĂŒhle mich insgesamt gelassener, nehme mir aktiv Zeit fĂŒr mich selbst und habe nach den Ăbungen oft einen anderen und frischeren Blick. Meine PrioritĂ€ten haben sich verschoben: Wenn es mir nicht gut geht, lĂ€uft der Rest auch nicht. Deshalb setze ich mich selbst an erste Stelle. Seit ich weniger MigrĂ€neattacken habe, ist das ein richtiger âGamechangerâ fĂŒr mich. Und ich bin froh, nicht mehr dauerhaft darauf achten zu mĂŒssen, meine Notfallmedikation dabei zu haben.
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